Abstract
In dieser Doppelrezension widmen wir uns zwei Bänden, die sich im weitesten Sinne mit Fragen zum Zusammenhang von Raum/Geographie sowie Kriminalität und Recht auseinandersetzen. Trotz der thematischen Parallelen sind die beiden Bände im Hinblick auf ihren inhaltlichen Fokus, den theoretischen Zugang und ihren Umfang recht unterschiedlich, und auch die beiden Autor:innen, Sarah Klosterkamp und Bernd Belina, unterscheiden sich bezüglich ihrer statusbezogenen und disziplinären (Vor-)Erfahrungen und ihrer berufsbiographischen Verankerungen und Stellungen. Dies ist nicht als Wertung zu verstehen, sondern soll lediglich als möglicher Verständnishintergrund für die sichtbar gewordenen Differenzen dienen. So handelt es sich bei dem Buch von Bernd Belina um eine Aufsatzsammlung, die sein kritisches wissenschafliches Schaffen über zwei Jahrzehnte dokumentiert, und bei der Monographie von Sarah Klosterkamp um eine hochaktuelle und sehr interessante Beschreibung empirischer Forschungserfahrungen, die dann skizzenhaft in den Kontext des Handlungsfeldes Geographie und Recht gestellt werden. Um beide Beiträge vergleichend würdigen zu können, betrachten wir sie aus drei unterschiedlichen Perspektiven. Zunächst gehen wir der Frage nach, wie in den beiden Werken eine Abstraktion des Gefährlichen oder Abweichenden erfolgt, dann beschäftigen wir uns damit, in welcher Form der Raum, das Räumliche oder das Geographische ihren Niederschlag finden, und schließlich diskutieren wir den den Stellenwert, den die beiden Bände bzw. deren Beiträge für die Poltische Geographie haben.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 49-55 |
| Number of pages | 7 |
| Journal | Geographische Zeitschrift |
| Volume | 113 (2025) |
| Issue number | 1 |
| Publication status | Published - 2025 |
UN SDGs
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SDG 16 Peace, Justice and Strong Institutions
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