Abstract
Fernwärme und Fernkälte können zur Dekarbonisierung des Wärmesektors beitragen, da sie die Einbeziehung erneuerbarer Wärmequellen und Abwärme ermöglichen. Aber kohlenstoffneutrale Energiequellen reichen noch nicht aus, um eine nachhaltige Energieinfrastruktur im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Technologien werden zunehmend auf ihren Rohstoffverbrauch, ihre Toxizität und ihre Wiederverwertbarkeit hin untersucht, wobei im Bausektor bisher eine Weiterentwicklung hauptsächlich im Bereich der Gebäude zu beobachten ist, wo es möglich ist, auf umfangreiche Datenbaken der eingesetzten Materialien zurückzugreifen. Im Infrastrukturbereich sind viele Informationen teilweise nicht vorhanden und Zusammenhänge müssen erst noch erforscht werden. Vor dem Hintergrund der Transformationsnotwendigkeit der Energieinfrastruktur im Rahmen der Energiewende, sollten Veränderungen so konzipiert werden, dass schon jetzt die Belange der Kreislaufwirtschaft berücksichtigt werden und neben dem Rohstoffverbrauch auch die Toxizität und die Wiederverwertbarkeit sowie andere Indikatoren untersucht und berücksichtigt werden. Ein Ansatz aus dem Bereich des Fernwärmeleitungsbaus wird im Artikel diskutiert.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 20-23 |
| Number of pages | 4 |
| Journal | Bbr : Leitungsbau, Brunnenbau, Geothermie |
| Volume | 73 |
| Issue number | 3 |
| Publication status | Published - 2022 |