Abstract
Unterschiedliche globale Umweltveränderungen stellen die
Menschheit vor Herausforderungen, die nur durch die Große
Transformation hin zu Nachhaltiger Raumentwicklung gelöst
werden können. Transformationsbedarfe treten in jeglichen
Systemen wie Zivilgesellschaft, Wirtschaft oder Politik auf und
werden durch die planetaren Grenzen vorgegeben. Die Raumwissenschaften und raumbezogenen Planungen sind gefragt,
diesen Herausforderungen adäquat zu begegnen und Lösungen und Perspektiven für eine Große Transformation hin zu
nachhaltiger Raumentwicklung aufzuzeigen. In diesem Beitrag
wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese Themen in der
raumbezogenen Hochschullehre bei der Ausbildung zukünftiger Planerinnen und Planer bereits adressiert werden. Mittels
leitfadengestützter Experteninterviews und Literaturrecherchen werden Kriterien für die Hochschullehre erarbeitet, die
im Anschluss in einer Analyse raumbezogener Studiengänge überprüft werden. Die Studie zeigt, dass neben Fachwissen
auch personalen und methodischen Kompetenzen für das
Gelingen tiefgreifender Veränderungsprozesse und eines gesellschaftlichen Paradigmenwechsels ein hoher Stellenwert
zugemessen wird. Teilweise werden diese Kompetenzen in
einzelnen raumbezogenen Studiengängen bereits adressiert,
wobei weiterhin Nachholbedarf im Hinblick auf selbstständige
Lernkompetenz und Zusammenarbeit in inter- und transdisziplinären Kooperationen besteht. Wir argumentieren deswegen
für einen differenzierten Blick auf Lehr- und Lernformate in
der Hochschulausbildung und einen integrierten Einbezug
von Fragestellungen der Nachhaltigkeit und Transformation in
raumbezogenen Studiengängen.
Menschheit vor Herausforderungen, die nur durch die Große
Transformation hin zu Nachhaltiger Raumentwicklung gelöst
werden können. Transformationsbedarfe treten in jeglichen
Systemen wie Zivilgesellschaft, Wirtschaft oder Politik auf und
werden durch die planetaren Grenzen vorgegeben. Die Raumwissenschaften und raumbezogenen Planungen sind gefragt,
diesen Herausforderungen adäquat zu begegnen und Lösungen und Perspektiven für eine Große Transformation hin zu
nachhaltiger Raumentwicklung aufzuzeigen. In diesem Beitrag
wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese Themen in der
raumbezogenen Hochschullehre bei der Ausbildung zukünftiger Planerinnen und Planer bereits adressiert werden. Mittels
leitfadengestützter Experteninterviews und Literaturrecherchen werden Kriterien für die Hochschullehre erarbeitet, die
im Anschluss in einer Analyse raumbezogener Studiengänge überprüft werden. Die Studie zeigt, dass neben Fachwissen
auch personalen und methodischen Kompetenzen für das
Gelingen tiefgreifender Veränderungsprozesse und eines gesellschaftlichen Paradigmenwechsels ein hoher Stellenwert
zugemessen wird. Teilweise werden diese Kompetenzen in
einzelnen raumbezogenen Studiengängen bereits adressiert,
wobei weiterhin Nachholbedarf im Hinblick auf selbstständige
Lernkompetenz und Zusammenarbeit in inter- und transdisziplinären Kooperationen besteht. Wir argumentieren deswegen
für einen differenzierten Blick auf Lehr- und Lernformate in
der Hochschulausbildung und einen integrierten Einbezug
von Fragestellungen der Nachhaltigkeit und Transformation in
raumbezogenen Studiengängen.
| Translated title of the contribution | The Great Transformation for Sustainable Spatial Development as a Challenge for University Education |
|---|---|
| Original language | German |
| Pages (from-to) | 405-421 |
| Number of pages | 17 |
| Journal | Raumforschung und Raumordnung |
| Volume | 82 |
| Issue number | 5 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 30 Oct 2024 |