Abstract
Das Buch widmet sich zwei Modellprojekten, dem Haus der Statistik am Alexanderplatz in Berlin-Mitte und dem sogenannten Rathausblock in Berlin-Kreuzberg. Die zentrale Erkenntnis des Buches lautet, dass Missverständnisse eine wesentliche Rolle bei Kooperationen spielen und dass diese sich durchaus produktiv auf deren Verlauf auswirken können. Missverständnisse zwischen den Beteiligten sind nach Ansicht der Autor:innen sogar wichtig, um handlungsfähig zu sein, da sie den heterogenen Akteur:innen helfen können, unterschiedliche Sichtweisen zu überbrücken und trotz unterschiedlicher Interessen gemeinsame Ziele zu formulieren. Um dies zu erreichen, schlagen die Autor:innen das Zaudern als eine selbstreflexive Praxis vor. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Debatte um kooperative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 457-464 |
| Journal | sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung |
| Volume | 2025 |
| Issue number | 13/2-3 |
| Publication status | Published - 21 Nov 2025 |