Finanzialisierung: ein Problem in der Stadt wie auf dem Land

Hannes Langguth, Susanne Heeg

Abstract

Der Buchbeitrag beleuchtet die Finanzialisierung von Boden in städtischen und ländlichen Kontexten. In dialogischer Form diskutieren die Autor:innen Dynamiken der Bodenspekulation, deren Auswirkungen auf die Nutzung von Boden sowie alternative Ansätze für einen nachhaltigen Umgang mit dieser zentralen Ressource – in der Stadt wie auf dem Land.

Der Beitrag ist Teil eines Sammelbands, welcher dafür plädiert bodenpolitische Fragen stärker in den Vordergrund von Forschung und Praxis zu rücken. Denn diese Fragen entscheiden über Erhalt oder Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. In den Debatten um Zugang, Verteilung und Nutzung von Boden wird schließlich die Eigentumsfrage neu gestellt: Wo sollte Boden Gegenstand von Privateigentum sein, wo als Gemeineigentum verwaltet werden? Und wie kann Recht Eigentumskonzentration verhindern und die gemeinwohlorientierte Nutzung von Grundeigentum sichern? Die Beiträge antworten mit einer Stadt und Land verbindenden Bodenpolitik und präsentieren Initiativen sowie Instrumente aus sozialen Bewegungen, Wissenschaft und Verwaltung, die eine gerechtere Verteilung, eine demokratischere und selbstbestimmte Verwaltung und eine nachhaltige Nutzung von Boden ermöglichen.
Original languageEnglish
Title of host publicationStadt – Land – Boden
Subtitle of host publicationVerbindende Bodenpolitik zwischen Stadt und Land
EditorsIsabel Feichtner, Susanne Heeg, Anne Klingenmeier, Gesine Langlotz, Katja Schubel
Place of PublicationBielefeld
Publishertranscript Verlag
Chapter4
Pages45-56
Number of pages12
ISBN (Electronic)978-3-8394-7612-3
ISBN (Print)978-3-8376-7612-9
DOIs
Publication statusPublished - 12 Aug 2025

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