Abstract
In der eher trostlosen Industriegegend von Stuttgart-Zuffenhausen sticht der schneeweiße Baukörper des Porsche-Museums mit seinen großen Knicken und eigenwilligen Kanten markant heraus. Emporgehoben und an nur drei Stellen ge lagert, ragt er in den öffentlichen Raum hinein und dominiert diesen mit einer starken, räumlichen Präsenz. Offensichtlich zekten, Raum und Form in eine neue Dimension zu heben. Unsichtbar dagegen ist das Werk der Ingenieure: Versteckt zwischen Außen- und Innenhaut ist das Tragwerk nicht direkt visuell wahrnehmbar. Für die Architekten sollte das Tragwerk aus räumlicher Sicht „nur“ Mittel zum Zweck sein, es sollte „nur“ eine untergeordnete Rolle als nicht entwurfsbestim mendes Element Spielen. Doch gerade bei Bauaufgaben der gegebenen Komplexität und Dimension zeigt sich, dass diese Betrachtungsweise zu kurz greift.
| Original language | German |
|---|---|
| Title of host publication | Porsche-Museum |
| Subtitle of host publication | Delugan Meissl Associated Architects HG Merz |
| Editors | H. G. Merz |
| Place of Publication | Wien |
| Pages | 153–184 |
| Edition | 1. |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2010 |