Frei- und Grünräume stehen auf der einen Seite in Konkurrenz zur baulichen Nutzung - verstärkt in Perioden, in denen die Bevölkerungszahlen stark ansteigen. Andererseits sind sie unverzichtbar, ergänzen die gebauten städtischen Strukturen zu einem qualitativ hochwertigen Städtebau, sind klimatisch bedeutsam und fördern die Biodiversität in der Stadt.
Das Ressortforschungsprojekt "Urbane Freiräume" liefert Handlungsempfehlungen und gute Beispiele zur planerischen Navigation in dem Spannungsfeld Frei- und Grünraum versus Neubebauung. Die Ergebnisse konnten in intensiven Fachgesprächen, durch eine umfangreiche Kommunalbefragung und die Auswertung zahlreicher Vor-Ort-Untersuchungen gewonnen werden.
Die Handlungsempfehlungen umfassen vier Bereiche: Umweltgerechtigkeit Gesundheit und Nutzungsmanagement, Lobbybildung und Kooperation, urbane Freiräume in der inneren Stadt, Landschaften und Ränder der Stadt. Empfehlungen und gute Beispiele decken einen räumlichen Rahmen vom Grundstück bis zur Stadtregion ab.
In 2015, UN member states agreed to 17 global Sustainable Development Goals (SDGs) to end poverty, protect the planet and ensure prosperity for all. This project contributes towards the following SDG(s):