Project Details
Description
Metropolen und Metropolregionen als Knotenpunkte für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung sind in den letzten Jahren zu einem heißen Thema in der europäischen Entwicklung geworden. Nun stellt sich die Frage, wie sie mit ihren angrenzenden ländlichen Räumen verknüpft werden können. In welchen Sektoren könnten beide Seiten von einer engeren Zusammenarbeit profitieren? Was ist notwendig, um eine intensivere Beziehung zu fördern? Und wie könnte eine solche überregionale Zusammenarbeit zu neuen Formen geteilter räumlicher Verantwortung, Solidarität und territorialer Kohäsion beitragen?
Während Beziehungen oder Interaktionen zwischen Stadt und Land aufgrund von Pendlerströmen, der Versorgung mit Nahrungsmitteln oder Freizeitaktivitäten bereits üblich sind, besteht ein Bedarf, weitere Felder der Stadt-Land-Partnerschaften zu definieren, zu entwickeln und zu erproben sowie die territoriale Dimension der Zusammenarbeit zu erweitern. Eine Reihe von Konferenzen, Workshops und Studienreisen sowie drei Pilotumsetzungen von Stadt-Land-Partnerschaften in Deutschland, Italien und den Niederlanden sollen den Erfahrungsaustausch fördern und dazu beitragen, gute Praktiken zu identifizieren und zu analysieren.
Alles in allem schafft URMA neue Impulse für ein Konzept dezentraler Kohäsion, bereichert die europäische Diskussion über großräumige Stadt-Land-Partnerschaften und dient als Labor und Erprobungsfeld für Innovationen in der überregionalen Zusammenarbeit. Die Grundlage für URMA wurde während des vorangegangenen Projekts „Überregionale Partnerschaft Norddeutschland/Metropolregion Hamburg“ gelegt, das in das Programm „Modellvorhaben der Raumordnung“ der Bundesregierung integriert war. URMA ist zudem mit der RURBAN-Initiative (Partnerschaft für nachhaltige Stadt-Land-Entwicklung), die 2010 vom Europäischen Parlament beschlossen und von der Europäischen Kommission umgesetzt wurde, sowie mit der damit verbundenen METREX-Expertengruppe verknüpft.
Während Beziehungen oder Interaktionen zwischen Stadt und Land aufgrund von Pendlerströmen, der Versorgung mit Nahrungsmitteln oder Freizeitaktivitäten bereits üblich sind, besteht ein Bedarf, weitere Felder der Stadt-Land-Partnerschaften zu definieren, zu entwickeln und zu erproben sowie die territoriale Dimension der Zusammenarbeit zu erweitern. Eine Reihe von Konferenzen, Workshops und Studienreisen sowie drei Pilotumsetzungen von Stadt-Land-Partnerschaften in Deutschland, Italien und den Niederlanden sollen den Erfahrungsaustausch fördern und dazu beitragen, gute Praktiken zu identifizieren und zu analysieren.
Alles in allem schafft URMA neue Impulse für ein Konzept dezentraler Kohäsion, bereichert die europäische Diskussion über großräumige Stadt-Land-Partnerschaften und dient als Labor und Erprobungsfeld für Innovationen in der überregionalen Zusammenarbeit. Die Grundlage für URMA wurde während des vorangegangenen Projekts „Überregionale Partnerschaft Norddeutschland/Metropolregion Hamburg“ gelegt, das in das Programm „Modellvorhaben der Raumordnung“ der Bundesregierung integriert war. URMA ist zudem mit der RURBAN-Initiative (Partnerschaft für nachhaltige Stadt-Land-Entwicklung), die 2010 vom Europäischen Parlament beschlossen und von der Europäischen Kommission umgesetzt wurde, sowie mit der damit verbundenen METREX-Expertengruppe verknüpft.
| Grant title | Urban-Rural Partnerships in Metropolitan Areas (URMA) |
|---|---|
| Acronym | URMA |
| Status | Finished |
| Effective start/end date | 1/01/12 → 31/12/14 |
Collaborative partners
- HafenCity University Hamburg (lead)
- Borne (Joint Applicant)