Project Details
Description
Soft spaces sind spezifische Räume, die durch das strategische Handeln verschiedener Akteuren entstehen und die einen geographischen Ort oder Raum produzieren und repräsentieren. Im Vordergrund steht dabei die politische und soziale Konstruktion von Raum, d.h. Raum wird nicht nur als Territorium, sondern als sozialer Aktionsraum – und damit auch in seiner sozio-politischen Funktion – wahrgenommen. Die Grenzen von soft spaces stimmen deshalb nur selten mit politisch-administrativen Grenzen überein, sie verbleiben vielmehr eher unscharf oder diffus.
Soft spaces entstehen im Rahmen unterschiedlicher externer wie interner Veränderungen und Anforderungen und den damit verbundenen gesellschaftlichen und institutionellen Anpassungsprozessen. Großstädte und Metropolregionen versuchen zum Beispiel, auf den globalen Standortwettbewerb zu reagieren und ihre Wirtschaftsstandortqualitäten zu verbessern. Gleichzeitig sind sie gefordert, ihre Binnenqualitäten als Arbeits- und Lebensraum auszubauen, d.h. gute Lebensbedingungen für ihre Bewohner zu schaffen, sozialen Abwärtstendenzen und sozialräumlicher Polarisierung entgegenzuwirken sowie eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen zu ermöglichen. Viele dieser Herausforderungen sind nur gemeindeübergreifend bzw. in Kooperation mit weiteren Akteuren (Unternehmen, Interessensverbände, Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinnen und Bürgern etc.) zu bewältigen. In diesem Zusammenhang entstehen oftmals neue (informelle) räumliche Zuschnitte und Zuständigkeiten (z.B. großräumige Partnerschaften, Pendlerregionen, Wirtschaftscluster, Tourismusregionen, etc.), die oftmals als fragmentiert oder unscharf (fuzzy boundaries) beschrieben werden können, nicht immer mit den administrativen Abgrenzungen übereinstimmen, nicht dauerhaft angelegt sind und in der Folge neue Governance-Formen hervorbringen.
Die bewusste Variabilität dieser soft spaces – die beispielsweise auch in Grenzregionen oder Flusseinzugsgebieten zu finden sind – kann Flexibilität und Innovation befördern, sie kann aber auch in ein Spannungsverhältnis zu legitimierten Gremien und Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung geraten.
Zielsetzung
Ziel des Forschungsprojektes ist es, das Phänomen dieser zeitlich befristeten und räumlich variablen Zusammenschlüsse von Akteuren auf stadt-regionaler und transnationaler Ebene zu erforschen und die Folgen für die Steuerungsfähigkeit von Raumplanung und Raum-Governance hinsichtlich einer nachhaltigen und ausgewogenen Entwicklung zu erkunden.
Anhand von Fallstudien in Deutschland, England, Frankreich und den Niederlanden sollen die Entstehungslogik und Mechanismen der soft spaces in verschiedenen Planungskontexten untersucht sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede identifiziert und analysiert werden. Im Fokus der Forschungsarbeit steht dabei vor allem die Entwicklung einer Typologie von soft spaces, die verschiedene räumliche Wirkungsebenen berücksichtigt, aber auch die Motive für die Entstehung und (zeitliche) Entwicklung von soft spaces abbildet.
Der Forschungsverbund umfasst Partner aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden Ziel des Verbundes ist es, auf Basis der Forschungsergebnisse weitere Forschungsanträge zu entwickeln, um die Auswirkungen dieser Zusammenschlüsse auf Innovation und Flexibilität analysieren zu können und zu untersuchen, in welchem Verhältnis soft spaces – mit Blick auf demokratische Entscheidungsprozesse – zu legitimierten Gremien und Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung stehen.
Soft spaces entstehen im Rahmen unterschiedlicher externer wie interner Veränderungen und Anforderungen und den damit verbundenen gesellschaftlichen und institutionellen Anpassungsprozessen. Großstädte und Metropolregionen versuchen zum Beispiel, auf den globalen Standortwettbewerb zu reagieren und ihre Wirtschaftsstandortqualitäten zu verbessern. Gleichzeitig sind sie gefordert, ihre Binnenqualitäten als Arbeits- und Lebensraum auszubauen, d.h. gute Lebensbedingungen für ihre Bewohner zu schaffen, sozialen Abwärtstendenzen und sozialräumlicher Polarisierung entgegenzuwirken sowie eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen zu ermöglichen. Viele dieser Herausforderungen sind nur gemeindeübergreifend bzw. in Kooperation mit weiteren Akteuren (Unternehmen, Interessensverbände, Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinnen und Bürgern etc.) zu bewältigen. In diesem Zusammenhang entstehen oftmals neue (informelle) räumliche Zuschnitte und Zuständigkeiten (z.B. großräumige Partnerschaften, Pendlerregionen, Wirtschaftscluster, Tourismusregionen, etc.), die oftmals als fragmentiert oder unscharf (fuzzy boundaries) beschrieben werden können, nicht immer mit den administrativen Abgrenzungen übereinstimmen, nicht dauerhaft angelegt sind und in der Folge neue Governance-Formen hervorbringen.
Die bewusste Variabilität dieser soft spaces – die beispielsweise auch in Grenzregionen oder Flusseinzugsgebieten zu finden sind – kann Flexibilität und Innovation befördern, sie kann aber auch in ein Spannungsverhältnis zu legitimierten Gremien und Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung geraten.
Zielsetzung
Ziel des Forschungsprojektes ist es, das Phänomen dieser zeitlich befristeten und räumlich variablen Zusammenschlüsse von Akteuren auf stadt-regionaler und transnationaler Ebene zu erforschen und die Folgen für die Steuerungsfähigkeit von Raumplanung und Raum-Governance hinsichtlich einer nachhaltigen und ausgewogenen Entwicklung zu erkunden.
Anhand von Fallstudien in Deutschland, England, Frankreich und den Niederlanden sollen die Entstehungslogik und Mechanismen der soft spaces in verschiedenen Planungskontexten untersucht sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede identifiziert und analysiert werden. Im Fokus der Forschungsarbeit steht dabei vor allem die Entwicklung einer Typologie von soft spaces, die verschiedene räumliche Wirkungsebenen berücksichtigt, aber auch die Motive für die Entstehung und (zeitliche) Entwicklung von soft spaces abbildet.
Der Forschungsverbund umfasst Partner aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden Ziel des Verbundes ist es, auf Basis der Forschungsergebnisse weitere Forschungsanträge zu entwickeln, um die Auswirkungen dieser Zusammenschlüsse auf Innovation und Flexibilität analysieren zu können und zu untersuchen, in welchem Verhältnis soft spaces – mit Blick auf demokratische Entscheidungsprozesse – zu legitimierten Gremien und Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung stehen.
| Grant title | Soft Spaces, Spatial Planning and Territorial Management in Europe (SOSP) |
|---|---|
| Acronym | SOSP |
| Status | Not started |
Collaborative partners
- HafenCity University Hamburg (lead)
- University of Cambridge (Joint Applicant)
- Sorbonne Université (Joint Applicant)
- University of Manchester (Joint Applicant)