Project Details
Description
Die Wohnungsmärkte in deutschen Großstädten stehen seit Jahren unter hohem Druck. Bevölkerungswachstum, Zunahme kleinerer Haushalte und ein steigender Wohnflächenverbrauch pro Person verstärken die Nachfrage. In Kombination mit steigenden Baukosten, Mieten und Immobilienpreisen wird das Grundbedürfnis Wohnen für viele Teile der Gesellschaft zu einem knappen und teuren Gut.
Zugleich verursacht der Bau und Betrieb von Gebäuden erhebliche CO₂-Emissionen und steht für einen hohen Ressourcenverbrauch. Damit entsteht ein Spannungsfeld: Es braucht mehr bezahlbaren Wohnraum – doch dieser muss sozial gerecht finanzierbar und ökologisch tragfähig gestaltet sein. Das erfordert das Hinterfragen heutiger Vorstellungen vom Wohnen.
Vor diesem Hintergrund rückt die Frage nach den normativen Grundlagen des Wohnens in den Mittelpunkt: Welche Vorstellungen und Erwartungen prägen Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und die Bewohnenden selbst? Wie äußert sich dieses „Wohnwissen“ in der Praxis – und welche Potenziale, aber auch Grenzen ergeben sich daraus für eine nachhaltige Stadtentwicklung?
Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt Mehr Wohnen – Innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung (MeWo) nach. In der Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen werden in einem Reallabor gemeinsam mit Bewohnenden, Wohnungswirtschaft und Verwaltung neue Wege für suffizientes Wohnen erprobt: von der Identifikation von Hemmnissen über die Entwicklung konkreter Lösungsansätze bis hin zur praktischen Umsetzung. Ziel ist es, das vorhandene Wohnwissen zu bündeln, weiterzuentwickeln und dessen Transformationspotenzial für sozial-ökologische Stadtentwicklung und Wege aus der Wohnungskrise sichtbar zu machen.
Zugleich verursacht der Bau und Betrieb von Gebäuden erhebliche CO₂-Emissionen und steht für einen hohen Ressourcenverbrauch. Damit entsteht ein Spannungsfeld: Es braucht mehr bezahlbaren Wohnraum – doch dieser muss sozial gerecht finanzierbar und ökologisch tragfähig gestaltet sein. Das erfordert das Hinterfragen heutiger Vorstellungen vom Wohnen.
Vor diesem Hintergrund rückt die Frage nach den normativen Grundlagen des Wohnens in den Mittelpunkt: Welche Vorstellungen und Erwartungen prägen Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und die Bewohnenden selbst? Wie äußert sich dieses „Wohnwissen“ in der Praxis – und welche Potenziale, aber auch Grenzen ergeben sich daraus für eine nachhaltige Stadtentwicklung?
Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt Mehr Wohnen – Innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung (MeWo) nach. In der Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen werden in einem Reallabor gemeinsam mit Bewohnenden, Wohnungswirtschaft und Verwaltung neue Wege für suffizientes Wohnen erprobt: von der Identifikation von Hemmnissen über die Entwicklung konkreter Lösungsansätze bis hin zur praktischen Umsetzung. Ziel ist es, das vorhandene Wohnwissen zu bündeln, weiterzuentwickeln und dessen Transformationspotenzial für sozial-ökologische Stadtentwicklung und Wege aus der Wohnungskrise sichtbar zu machen.
| Grant title | Mehr Wohnen - Innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung. Teilprojekt B: Bestandsaufnahme (Stadt)Raum, Reallabor |
|---|---|
| Acronym | MeWo |
| Status | Active |
| Effective start/end date | 1/04/25 → 28/02/30 |
Collaborative partners
- Technical University of Berlin (Lead) (lead)
- Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH (Joint Applicant)
UN Sustainable Development Goals
In 2015, UN member states agreed to 17 global Sustainable Development Goals (SDGs) to end poverty, protect the planet and ensure prosperity for all. This project contributes towards the following SDG(s):
-
SDG 11 Sustainable Cities and Communities
Fundingorganisation
- Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)