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Zum Sicherheitsniveau bei der Bemessung von Pfählen mit der Finite‐Elemente‐Methode

Sascha Henke, Hauke Jürgens, Tim Pucker, Philipp Wiesenthal

Abstract

Im Rahmen der Überarbeitung des Eurocode 7 (EC 7) wird erstmals die Bemessung geotechnischer Konstruktionen mit numerischen Methoden normativ geregelt. Das hierfür in dem neuen EC 7 vorgeschlagene Verfahren sieht Berechnungen nach dem Input Factoring Approach (IFA) und dem Output Factoring Approach (OFA) vor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Ansatz nach IFA vorrangig für den Nachweis des Baugrundversagens und der Nachweis nach OFA für Bauteilnachweise zum verbindlichen Maßstab werden sollte. Im Kontext der Einführung dieses Nachweiskonzepts ist sicherzustellen, dass hierdurch das bislang etablierte Sicherheitsniveau nicht signifikant verändert wird. Für den Nachweis sind entsprechende Vergleichsstudien erforderlich. In diesem Beitrag werden derartige Vergleichsstudien am Beispiel des Nachweises über die äußere Tragfähigkeit eines vertikal belasteten Einzelpfahles vorgestellt. Es werden sowohl Spitzendruck- als auch Mantelreibungspfähle betrachtet. Als Ergebnis zeigt sich, dass eine Nachweisführung gemäß IFA-Konzept in diesem Fall durchgängig ein Sicherheitsniveau sicherstellt, das im Intervall der bisher gebräuchlichen Sicherheiten liegt. Aus diesen Befunden kann geschlossen werden, dass ein numerischer Nachweis der äußeren Pfahltragfähigkeit des axial belasteten Pfahls mit den im EC 7 vorgeschlagenen Verfahren durchgeführt werden kann, sofern dieser nach der nationalen Normung zulässig ist.
OriginalspracheDeutsch
Seitenumfang7
FachzeitschriftBautechnik
Frühes Online-Datum30 Juni 2026
DOIs
PublikationsstatusElektronische Veröffentlichung vor Drucklegung - 30 Juni 2026

Freie Schlagwörter

  • EC 7
  • input factoring approach
  • numerical design
  • pile foundations

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