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Zum Einsatz von ZFSV im Fernwärmeleitungsbau

Ingo Weidlich*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Zeitweise fließfähige selbstverdichtende Verfüllbaustoffe (ZFSV) sind Verfüllbaustoffe aus Böden und Baustoffen, die nur unter dem Einfluss der Schwerkraft in Hohlräume fließen und nach einem definierten Zeitraum den Anwendungen entsprechende physikalische Eigenschaften aufweisen. Im Leitungsbau kommen ZFSV zum Einsatz, um bei der offenen Bauweise den Graben zu verfüllen. Vorbehalte gegenüber der Übertragbarkeit vorhandener Berechnungsmethoden für die Rohrstatik und die dauerhafte Gewährleistung der Wiederaushubfestigkeit führten zu einem bis heute andauernden Akzeptanzproblem dieser Verlegemethode im Fernwärmeleitungsbau. Da sich Fernwärmeleitungen nach der Installation infolge eines thermischen Belastungskollektivs im Betrieb ausdehnen, interagieren diese Leitungen immer mit dem anstehenden Bettungsmaterial. Mit dem vorliegenden Aufsatz wird ein Einblick in den Stand des Wissens gegeben und ein vereinfachter Berechnungsansatz vorgeschlagen, der neben deutlich komplexeren Modellen steht und daher die Möglichkeit bietet, aufgrund der Einfachheit Akzeptanzprobleme zu überwinden.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)21-28
FachzeitschriftBautechnik
Jahrgang98
Ausgabenummer1
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - Jan. 2021

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 07 – Erschwingliche und saubere Energie
    SDG 07 – Erschwingliche und saubere Energie

Schlagwörter

  • Fernwärmeleitungen
  • Leitungsbau
  • ZFSV
  • Flüssigboden
  • Rohrstatik
  • offene Verlegung
  • Bettungsmaterial
  • Baustoffe
  • Bodenmechanik
  • Erneuerbare Energien

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