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Transdisziplinäre Realexperimente und künstlerische Forschungspraktiken: Koproduktion urbaner Resilienz im Reallabor Gängeviertel in Hamburg

Michael Ziehl*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Mittels Reallaboren versuchen Forschende der Raumwissenschaften zunehmend Transformationen urbaner Teilsysteme zu erforschen und aktivmitzugestalten. Realexperimente nehmen dabei eine zentrale Funktion ein. Als Interventionen in Praxissituationen dienen sie dazu, Möglichkeiten zur Veränderung anzustoßen und zu testen. In diesem Beitrag werden anhand des Reallabors Gängeviertel in Hamburg zwei Realexperimente diskutiert. Diese wurden durchgeführt, um das konfliktbehaftete Kooperationsverfahren zur Sanierung des historischen innerstädtischen Quartiers effizienter zu gestalten und Wissen über divergierende Wertvorstellungen und Handlungsrationalitäten der Beteiligten zu gewinnen. Der
Fokus liegt dabei auf künstlerischen Praktiken wie Inszenieren, Arrangieren und Performen, die in das Forschungsdesign integriert wurden. Der Beitrag hat zum Ziel, Potenziale von
künstlerischen Praktiken für transformatives Forschen mittels Realexperimenten aufzuzeigen sowie Herausforderungen und Grenzen einer solchen methodischen Erweiterung von
Reallaboren zu diskutieren.
Titel in ÜbersetzungTransdisciplinary real-world experiments and arts-based research practices. Co-producing urban resilience at Gängeviertel in Hamburg
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)396-410
Seitenumfang15
FachzeitschriftRaumforschung und Raumordnung
Jahrgang79
Ausgabenummer4
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2021

Schlagwörter

  • Arts-based research
  • Co-production
  • Hamburg
  • Real-world experiment
  • Real-world lab
  • Urban resilience

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