Abstract
Seit 1995 stehen die Moai der Osterinsel, die sehr großen vulkanischen Steinfiguren der Insel, als Weltkulturerbe der UNESCO (Organisation für Ausbildung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen) unter Schutz, aber bis heute wurden sie nie digital mit einer geeigneten Aufnahmetechnik dokumentiert und kopiert, obgleich die Moai in zunehmendem Maße der Gefahr einer Beschädigung durch Erosion von Wind und Regen oder durch Vandalismus ausgesetzt sind. Das Department Geomatik der HafenCity Universität Hamburg (HCU) begann die Dokumentation der Moai 2007 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) in Bonn, als die ersten drei Moai-Stätten durch terrestrisches Laserscanning erfasst wurden. 2008 wurden weitere acht Moai-Statten gescannt. Das langfristige Ziel des Projektes ist, die verbliebenen Moai zu dokumentieren und zu katalogisieren, urn alle relevanten Daten in einem Geoinformationssystem (GIS) zusammenzufassen. Zusätzlich ist die Analyse möglicher Deformationen und die Überwachung geplanter Konservierungsmaßnahmen fär ausgewählte Moai eine weitere Zielsetzung des Projektes. Die Aufnahme der Statuen durch terrestrisches Laserscanning, das Modellieren durch Dreiecksvermaschung und deren Texturierung mit hoch aufläsenden Bildern werden in diesem Beitrag beschrieben. Außerdem wurden erste Tests einer Deformationsanalyse durch 3D-Vergleich ausgewählter Moai durchgeführt. Jedoch konnten bis jetzt keine signifikanten Änderungen für den kurzen Zeitabstand von einem Jahr ermittelt werden.
| Originalsprache | Englisch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 79-90 |
| Seitenumfang | 12 |
| Fachzeitschrift | Photogrammetrie Fernerkundung Geoinformation |
| Jahrgang | 2009 |
| Ausgabenummer | 1 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 20 März 2009 |
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