Abstract
Stadtregionale Diskurse über Organisationsformen bieten kaum Anhaltspunkte, um kooperative Prozesse kontextspezifisch zu analysieren und anzuleiten. Dieses Defizit können Design-Kriterien überwinden. Der vorliegende Beitrag operationalisiert ein vorgeschlagenes Kriterien-Set unter Rückgriff auf die Diskurse über Collaborative Governance und Flächenmanagement. Anschließend werden mit den Kriterien einlaufender Prozess zur Entwicklung eines Wohnbauflächen-Entwicklungskonzepts in der Stadtregion Leipzig analysiert und die Kriterien vor dem Hintergrund dieses Anwendungsbeispiels reflektiert. Damit wird der Frage nachgegangen, wie eine kooperative Steuerung der Siedlungsentwicklung in Stadtregionen ausgestaltet werden sollte. Wichtige Anhaltspunkte für die Ausgestaltung von Kooperationen sind die bewusste Auswahl der zu beteiligenden Akteure und die Entwicklung von gegenseitigem Vertrauen zwischen ihnen, die gemeinsame Festlegung von Spielregeln für die Zusammenarbeit, die Bestimmung des Wesens der sich herausbildenden Institution, eine Zukunftsorientierung der Zusammenarbeit und die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses der zu verbessernden Situation.
| Titel in Übersetzung | Collaborative Land-use Development in City Regions: Case Study Leipzig |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Seiten (von - bis) | 305-318 |
| Seitenumfang | 14 |
| Fachzeitschrift | Raumforschung und Raumordnung |
| Jahrgang | 81 |
| Ausgabenummer | 3 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 30 Juni 2023 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
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SDG 15 – Lebensraum Land
Schlagwörter
- Stadtregionen
- Metropolitan Governance
- Design-Kriterien
- Flächenmanagement
- Collaborative Governance
- Leipzig
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