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Global lakes and reservoirs: An investigation to which extent dynamic water body shapes have an impact on the estimates of the total water storage derived from GRACE

Annika Walter*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die Satellitenmission Gravity Recovery and Climate Experiment (GRACE) misst Schwerefeldschwankungen, die durch Massenumverteilungen in der Atmosphäre, auf den Kontinenten und in den Ozeanen entstehen. Da die Umverteilung auf den Kontinenten auf Änderungen des Gesamtwasserspeichers (TWS), ausgedrückt als äquivalente Wasserhöhen (EWH), zurückzuführen sind, können die Beobachtungen für die quantitative Bestimmung globaler Süßwasservariationen, welche in Zeiten von knapper werdenden Wasserressourcen eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat, verwendet werden. Liegt der Fokus explizit auf grundwasserbezogenen Veränderungen, dann müssen alle anderen Speicherkomponenten (hier: Oberflächengewässer) aus den GRACE Beobachtungen herausgerechnet werden. Hierfür muss das empfangene Signal in seine einzelnen Komponenten zerlegt werden. Um dies zu erreichen, kann unter Berücksichtigung von sowohl statischen als auch dynamischen Oberflächenausdehnungen eine Schätzung des Wasservolumens durch die Vorwärtsmodellierung von Satellitenaltimetrie- und Fernerkundungsdaten vorgenommen werden. Es wird diskutiert, dass die Verwendung einer dynamischen anstelle von einer statischen Oberflächenausdehnung (1) die äquivalenten Wasserhöhenwerte in einer Größenordnung zwischen 0,006 cm und 0,243 cm verändert, (2) die größte Abweichung für den See Mead verursacht und (3) die Frage, ob eine dynamische oder eine statische Oberflächenausdehnung in Betracht gezogen werden sollte, von der Interaktion verschiedener Parameter bestimmt wird.
OriginalspracheEnglisch
Seiten (von - bis)6-10
Seitenumfang5
FachzeitschriftHydrographische Nachrichten
Ausgabenummer128
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Juni 2024

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