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Gemeinwohlorientierte Modellprojekte: eine anthropologische Sicht auf kooperative Stadtentwicklung in Berlin

Michael Ziehl*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Das Buch widmet sich zwei Modellprojekten, dem Haus der Statistik am Alexanderplatz in Berlin-Mitte und dem sogenannten Rathausblock in Berlin-Kreuzberg. Die zentrale Erkenntnis des Buches lautet, dass Missverständnisse eine wesentliche Rolle bei Kooperationen spielen und dass diese sich durchaus produktiv auf deren Verlauf auswirken können. Missverständnisse zwischen den Beteiligten sind nach Ansicht der Autor:innen sogar wichtig, um handlungsfähig zu sein, da sie den heterogenen Akteur:innen helfen können, unterschiedliche Sichtweisen zu überbrücken und trotz unterschiedlicher Interessen gemeinsame Ziele zu formulieren. Um dies zu erreichen, schlagen die Autor:innen das Zaudern als eine selbstreflexive Praxis vor. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Debatte um kooperative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)457-464
Fachzeitschriftsub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung
Jahrgang2025
Ausgabenummer13/2-3
PublikationsstatusVeröffentlicht - 21 Nov. 2025

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