Abstract
Für die Untersuchung des Interaktionsverhaltens zwischen Rohrleitungen und Boden wurden in der Vergangenheit oft Sandkisten verwendet, in denen Rohre in ein Bettungsmaterial eingebaut wurden und in experimentellen Versuchsreihen das bodenmechanische Kontaktverhalten studiert wurde. Es wurde oft davon ausgegangen, dass es sich bei der Verwendung von Rohren mit handelsüblichen Durchmessern um eine Versuchsrandbedingung handelt, in der Maßstabseffekte weitgehend vernachlässigt werden können. Dabei kann eine Sandkiste der Eigenschaft, dass eine Leitung ein Linienbauwerk ist, kaum Rechnung tragen. Der Grund hierfür liegt vorrangig in Spannungsumlagerungen, die sich in Sandkisten aufgrund der begrenzten Abmessungen ausbilden. An der HafenCity Universität wurden Erddruckmessungen in einer Sandkiste für Normversuche nach EN489 vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Erddrücke von der Position des Messpunktes und den Einbaubedingungen abhängig sind. Die Ursache hierfür wird in der Ausbildung einer Gewölbewirkung vermutet.
| Titel in Übersetzung | Erddruckmessung in einer Sandkiste nach EN 489 |
|---|---|
| Originalsprache | Mehrere Sprachen |
| Titel | Technisches Infrastrukturmanagement Einblicke |
| Erscheinungsort | Hamburg |
| Verlag | HafenCity Universität Hamburg |
| Seiten | 75-87 |
| Seitenumfang | 13 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-947972-33-3 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 14 Feb. 2022 |
Schlagwörter
- Druckmessung
- Sandkiste
- pressure measurement
- Erddruck
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