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Entwicklung eines konstruktiven hybriden Leichtbetons auf Basis von organischen Leichtzuschlägen unter Verwendung einer beschichteten Naturfaserbewehrung

Jan Binde*, Nina Ritter, Marco Wolf, Ulrike Ahlers

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Im Gegensatz zur herkömmlichen Herstellung von Leichtbeton, welche vornehmlich Blähton und Blähglas als Leichtzuschläge nutzt, wird im Forschungsansatz mineralisiertes Holz als Leichtzuschlag eingesetzt. Gleichzeitig werden die für den Lastabtrag konventionell eingesetzte Bewehrungsstähle und/oder synthetische Verstärkungen durch eine beschichtete Naturfaserverstärkung substituiert. Bei dem Einsatz von organischen Leichtzuschlägen haben die Inhaltsstoffe, wie Zucker, Stärke und Phenole den größten Einfluss auf die Frisch- und Festbetoneigenschaften und damit auf die Dauerhaftigkeit des Leichtbetons. Durch eine Mineralisierung des Zuschlages lassen sich diese vornehmlich löslichen Bestandteile verschließen. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass einem solchen Verfahren auch andere Eigenschaften wie beispielsweise das Schwinden und Quellen des Holzes maßgeblich positiv beeinflusst werden. Durch die Nutzung von Abfällen erzeugter Holzschnittware, z.B. bei Brettsperrholz, aus anderen Herstellverfahren, können die bei der Produktion von Schnittware anfallenden Rest- und Schwachhölzer infolge dieses Forschungsansatzes ebenfalls einer höheren Wertschöpfung zugeführt werden. Damit wird eine effiziente ganzheitliche Verwendung des Rohstoffes Holzes garantiert.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)882-887
Seitenumfang6
Fachzeitschriftce/papers
Jahrgang6
Ausgabenummer6
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 6 Dez. 2023
Extern publiziertJa

Schlagwörter

  • Leichtbeton
  • Wärmeschutz
  • Beton
  • Holz
  • Leichtzuschlag
  • Naturfaser

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