Abstract
Doppelfassaden werden zumeist gebaut, um einen erhöhten Lärmschutz zu erzielen sowie zur Dämpfung
des Winddrucks auf die innere Fassadenebene. Durch diese Dämpfung kann eine bewegliche Verschattung
im Fassadenzwischenraum vor zu großen Windlasten geschützt wer-den und es können exponierte
Gebäude auch bei hohen Windgeschwindigkeiten natürlich be-lüftet werden.
Natürlich belüftete Doppelfassaden erfordern komplexe Planungsprozesse, da die Luft zwei Fassadenschichten
passieren muss. Hierdurch entstehen mehrere Strömungswiderstände und Vermischungen im
Fassadenzwischenraum. Bei ausgeführten Doppelfassaden wurden teilweise zwei Mängel bezüglich
des erzielten Raumkomforts festgestellt:
Erstens kam es im Fassadenzwischenraum aufgrund der Absorption der solaren Strahlung und einer
beschränkten Durchspülung bereits bei gemäßigten Außenlufttemperaturen zu hohen Luft-temperaturen.
Wurde diese erhitzte Luft in den Innenraum geführt, kam es auch hier schnell zu ungewünscht
hohen Temperaturen.
Zweitens kam es nachts zu unzureichenden Luftwechselzahlen im Gebäude, so dass sich der gewünschte
Auskühleffekt nicht im erhofften Maße einstellte.
Der Planungsleitfaden ist an Architekten und Fassadenplaner gerichtet und unterstütze diese detailliert
bei der Vordimensionierung der Öffnungsquerschnitte, um die bekannten Mängel zu vermeiden.
Der Forschungsbericht geht ergänzend in die physikalischen Grundlagen sowie Messungen an 10 realen
Gebäuden mit Doppelfassaden ein.
des Winddrucks auf die innere Fassadenebene. Durch diese Dämpfung kann eine bewegliche Verschattung
im Fassadenzwischenraum vor zu großen Windlasten geschützt wer-den und es können exponierte
Gebäude auch bei hohen Windgeschwindigkeiten natürlich be-lüftet werden.
Natürlich belüftete Doppelfassaden erfordern komplexe Planungsprozesse, da die Luft zwei Fassadenschichten
passieren muss. Hierdurch entstehen mehrere Strömungswiderstände und Vermischungen im
Fassadenzwischenraum. Bei ausgeführten Doppelfassaden wurden teilweise zwei Mängel bezüglich
des erzielten Raumkomforts festgestellt:
Erstens kam es im Fassadenzwischenraum aufgrund der Absorption der solaren Strahlung und einer
beschränkten Durchspülung bereits bei gemäßigten Außenlufttemperaturen zu hohen Luft-temperaturen.
Wurde diese erhitzte Luft in den Innenraum geführt, kam es auch hier schnell zu ungewünscht
hohen Temperaturen.
Zweitens kam es nachts zu unzureichenden Luftwechselzahlen im Gebäude, so dass sich der gewünschte
Auskühleffekt nicht im erhofften Maße einstellte.
Der Planungsleitfaden ist an Architekten und Fassadenplaner gerichtet und unterstütze diese detailliert
bei der Vordimensionierung der Öffnungsquerschnitte, um die bekannten Mängel zu vermeiden.
Der Forschungsbericht geht ergänzend in die physikalischen Grundlagen sowie Messungen an 10 realen
Gebäuden mit Doppelfassaden ein.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Erscheinungsort | Hamburg |
| Herausgeber | HafenCity Universität Hamburg |
| Seitenumfang | 312 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 1 Dez. 2022 |
Schlagwörter
- Doppelfassaden
- Lüftung
Dieses zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver