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Die verschwundene Burg: Die Wiederkehr der Horneburg in Virtual und Augmented Reality

Thomas Kersten, Malte Marsmann, Florian Timm

Abstract

Die technologischen Fortschritte im Bereich der virtuellen Realität (VR) der letzten Jahre haben das Potenzial, unseren Alltag zunehmend zu beeinflussen. Mithilfe eines Head-Mounted Displays (HMD) können wir eine digitale Welt als immersives Erlebnis in VR erkunden und als neue Form der wissenschaftlichen Kommunikation für Museen und Bildungseinrichtungen nutzen, um beschädigte, zerstörte oder weit entfernte historische und kulturelle Objekte zu präsentieren. Augmented Reality (AR) kann dagegen vergessene und verlorene Objekte und Denkmäler des kulturellen Erbes über mobile Geräte an ihren ursprünglichen Standorten wieder zum Leben erwecken und präsentieren. In diesem Beitrag wird die Entwicklung einer VR- und AR-Anwendung zur verschwundenen Horneburg vorgestellt, die seit fast 400 Jahren nicht mehr existiert. Die Horneburg wurde anhand eines abgeleiteten 2D-Lageplans und architektonischer Fassadenpläne der Burggebäude rekonstruiert und anschließend in der Spiel-Engine Unreal 5 texturiert und immersiv visualisiert. Mithilfe der ARApp kann das gesamte Gebäudeensemble mit der hölzernen Palisade um die Burg oder jedes einzelne Gebäude vor Ort in der Natur (Option 1) und ortsunabhängig (Option 2) auf mobilen Android- und iOS-Geräten mit WebXR und Three.js visualisiert werden. Die technische Umsetzung der VR- und AR-Anwendungen wird in diesem Artikel vorgestellt.
OriginalspracheDeutsch
Titel46. Wissenschaftlich-Technische Jahrestagung der DGPF : Beiträge
Redakteure/-innenThomas Kersten, Nora Tilly
Seiten151-160
Band34
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2026

Publikationsreihe

NamePublikationen der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung
VerlagDeutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V.
Band34
ISSN (Print)0942-2870

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