Projektdetails
Beschreibung
Offene E-Governance zielt darauf ab, Regierungsdaten und -informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Regierung zu fördern und gleichzeitig digitale Technologien zu nutzen, um öffentliche Dienstleistungen zu verbessern und das Vertrauen in Institutionen zu stärken. Eine solche Technologie sind digitale partizipative Plattformen (DPPs), die speziell darauf ausgelegt sind, das breit angelegte Engagement, die Interaktion und die Mitgestaltung der Bürger bei der Stadtplanung und -entwicklung zu unterstützen.
Trotz ihres Potenzials stehen DPPs nach wie vor vor erheblichen Herausforderungen bei der Einführung. Ihre Nutzung beschränkt sich oft auf die Dauer bestimmter Projekte und ist an einzelne Städte oder eng definierte städtische Initiativen gebunden. Folglich bleiben die Möglichkeiten für den Daten- und Wissenstransfer über verschiedene Kontexte hinweg begrenzt. Darüber hinaus sind DPPs nicht vernetzt, und ihren Systemen fehlt es an Interoperabilität – eine wesentliche Voraussetzung für Skalierung, Wissensaustausch und gegenseitiges Lernen. Derzeit fehlt ein kohärenter methodischer Rahmen für den Aufbau eines Netzwerks interoperabler DPPs. Um diese Lücke zu schließen, stützt sich das vorgeschlagene Projekt auf Modelle strategischer Allianzen als Grundlage für die Etablierung dieser Netzwerke und untersucht systematisch, wie DPPs miteinander verknüpft werden können, um eine offene städtische E-Governance in großem Maßstab zu unterstützen. Dies soll erreicht werden durch:
Entwicklung eines deskriptiven Rahmens zur Klassifizierung und Bewertung bestehender DPPs unter besonderer Berücksichtigung ihrer Netzwerkfähigkeiten, technischen Standards und Interoperabilitätsgrade;
Systematische Bestandsaufnahme bestehender Modelle strategischer Allianzen und Analyse ihrer Relevanz für DPPs;
Entwurf und Validierung eines neuen Modells strategischer Allianzen, das auf die spezifischen Bedürfnisse und Konfigurationen vernetzter DPPs zugeschnitten ist.
Dieses Projekt wird neue Erkenntnisse zu folgenden Aspekten liefern:
- Klassifizierung und Charakterisierung von DPPs;
- Standardisierung und Methoden für die Interoperabilität von DPPs;
- Anwendbarkeit strategischer Allianzen auf digitale Partizipation;
- Ein parameterbasierter Rahmen zur Bewertung von Allianzmodellen im Kontext von DPPs.
Trotz ihres Potenzials stehen DPPs nach wie vor vor erheblichen Herausforderungen bei der Einführung. Ihre Nutzung beschränkt sich oft auf die Dauer bestimmter Projekte und ist an einzelne Städte oder eng definierte städtische Initiativen gebunden. Folglich bleiben die Möglichkeiten für den Daten- und Wissenstransfer über verschiedene Kontexte hinweg begrenzt. Darüber hinaus sind DPPs nicht vernetzt, und ihren Systemen fehlt es an Interoperabilität – eine wesentliche Voraussetzung für Skalierung, Wissensaustausch und gegenseitiges Lernen. Derzeit fehlt ein kohärenter methodischer Rahmen für den Aufbau eines Netzwerks interoperabler DPPs. Um diese Lücke zu schließen, stützt sich das vorgeschlagene Projekt auf Modelle strategischer Allianzen als Grundlage für die Etablierung dieser Netzwerke und untersucht systematisch, wie DPPs miteinander verknüpft werden können, um eine offene städtische E-Governance in großem Maßstab zu unterstützen. Dies soll erreicht werden durch:
Entwicklung eines deskriptiven Rahmens zur Klassifizierung und Bewertung bestehender DPPs unter besonderer Berücksichtigung ihrer Netzwerkfähigkeiten, technischen Standards und Interoperabilitätsgrade;
Systematische Bestandsaufnahme bestehender Modelle strategischer Allianzen und Analyse ihrer Relevanz für DPPs;
Entwurf und Validierung eines neuen Modells strategischer Allianzen, das auf die spezifischen Bedürfnisse und Konfigurationen vernetzter DPPs zugeschnitten ist.
Dieses Projekt wird neue Erkenntnisse zu folgenden Aspekten liefern:
- Klassifizierung und Charakterisierung von DPPs;
- Standardisierung und Methoden für die Interoperabilität von DPPs;
- Anwendbarkeit strategischer Allianzen auf digitale Partizipation;
- Ein parameterbasierter Rahmen zur Bewertung von Allianzmodellen im Kontext von DPPs.
| Titel aus der Bewilligung | Systematische Erforschung von Strategischen Allianz-Modellen zwischen vernetzten digitalen Beteiligungsplattformen für offene urbane E-Governance (SESAME) |
|---|---|
| Akronym | SESAME |
| Status | Laufend |
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 1/09/25 → 31/08/27 |
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 09 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
-
SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
Drittmittelgeber
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)