In der dritten Phase der Kooperation mit dem LIG lag der Fokus auf der Erprobung digitaler Tools zur Entscheidungsunterstützung in der Stadt- und Flächenentwicklung: Die AGORA Toolbox (Analytics for Ground Property and Real Estate Assessment) ist ein im Projekt entwickelteter WebGIS-Prototyp für die kriteriengestützte Flächen- und Standortallokation in komplexen Entwicklungsprozessen. Mit diesem erprobte das Projekt innovative technische Ansätze, die in Abstimmung mit Fachexperten benannte Praxisbedarfe adressieren.
Fortgeführt wurde zudem die Entwicklung von Methoden zur Nutzung von urbanen Daten zur Entscheidungsunterstützung: Dies umfasst beispielsweise die explorative Verarbeitung von Geodaten zur Abschätzung urbaner Nachverdichtungspotentiale. Methoden des Natural Language Processing ermöglichen die räumliche Erfassung standortrelevanter Ereignisse aus behördlichen, medialen oder soziokulturellen Daten. Mit der weiteren Verbreitung von Großen Sprachmodellen eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Analyse von entscheidungsrelevanten Dokumenten, die von den Projektpartnern getestet und erprobt wurden.